Warum ein Raum-im-Raum Kubus?
Laerm, fehlende Konzentration oder Gaeste ohne separates Zimmer: Ein freistehender Kubus schafft eine klare Zone mit guter Akustik und Licht — ohne staubige Umbaumassnahmen. Er passt in Mietwohnungen wie in Bueroetagen, ist rueckbaubar und modular erweiterbar.
Einsatzszenarien
• Homeoffice mit Videocalls, ohne den Wohnraum zu dominieren
• Gaestezimmer auf Zeit, spaeter als Lese- oder Musikraum nutzbar
• Fokusraum im Open Space, Telefonkabine im Empfangsbereich
• Kinder-Lernbereich oder ruhige Ecke im Mikrostudio
Von Bedarf zu Konzept: die ersten 30 Minuten
- Nutzung definieren: Arbeit, Schlaf, Telefonie, Hybrid.
- Platz pruefen: freie Flaeche + Bewegungszonen (Tuer, Wege).
- Akustikziel festlegen: Wie ruhig soll es im Kubus sein — Fokus-Level oder Telefonie?
- Lichtanforderung: 2700–3000 K warmweiss fuer Wohnen, evtl. neutral fuer Arbeit.
- Belueftung: Luftwechsel nach Nutzung dimensionieren, Geraeuschgrenzen mitdenken.
- Elektrik: Steckdosen/USB, ggf. Bodenzufuehrung sauber fuehren.
Groesse und Proportionen
• Homeoffice L: ca. 2.4 × 2.0 m — Schreibtisch + Regale, ideal fuer Videocalls.
• Telefonkabine S: ca. 1.2 × 1.0 m — Steharbeitsplatz, kompakteste Ruhezone.
• Meeting M: ca. 2.5 × 2.0 m — 2–4 Personen, Tischmodul.
Tipp: Innenhoehe und Glasanteil so waehlen, dass Raum nicht drueckt; Glasecke oeffnet optisch.
Akustik: mehr als nur „Schaum an der Wand“
Gute Akustik entsteht aus der Summe: Materialmix (Absorber + Glas), dichte Fugen, Tuer mit Magnetdichtung, fugenarme Details. Innen helfen Absorberflaechen an Decke und gegenueberliegenden Paneelen, um Nachhall zu senken und Sprache angenehmer zu machen.
Licht: warm, blendarm, integrierbar
• LED-Linie 2700–3000 K fuer Abendruhe; bei Bildschirmarbeit dimmbar.
• Indirekte Streifen an Decke/Wand statt punktuelle Spots.
• Optional DALI/Dimmer; Steckdosen/USB direkt im Kubus.
Belueftung: leise und kontinuierlich
• Zuluft/Abluft mit Filter, leise Lagerung und entkoppelte Kanaele.
• Sensor/Timer vermeidet Dauerbetrieb bei Nichtnutzung.
• Ziel: angenehm, ohne Zugluft und ohne hoerbare Stoerpeaks.
Materialien & Oberflaechen
• Korpus: FSC-Holzwerkstoffe, HPL/Lack, Naturholz-Furniere.
• Glas: VSG 8–10 mm, klare oder leicht getoente Felder.
• Beschlaege: Soft-Close, tuerseitige Dichtungen, wertige Griffe.
• Nachhaltigkeit: reparierbare Module, austauschbare Paneele.
Ablauf in 5 Schritten
- Erstberatung & Bedarf (kostenlos)
- Aufmass & 3D-Konzept (Varianten, Material-/Farbmuster)
- Fixpreis-Angebot & Terminplan
- CNC-Fertigung, Vor-Montage, Funktionscheck
- Staubarme Montage in 1–2 Tagen, Uebergabe & Pflegehinweise
Zeit & Budget — realistisch planen
• Lieferzeit je nach Projekt 4–8 Wochen ab Freigabe.
• Montage 1–2 Tage, je nach Groesse/Ausstattung.
• Richtpreise: Telefonkabine S ab CHF 4’900, Homeoffice L ab CHF 7’900.
Checkliste vor der Bestellung
• Aufstellflaeche frei? Wege/Tuerschwenk geprueft?
• Stromquelle & Netz geplant?
• Licht/Belueftung festgelegt?
• Akustikziel und Glasanteil abgestimmt?
• Lieferweg, Lift-/Treppenmasse geprueft?
Pflege & Betrieb
• Sanfte Reiniger, Mikrofasertuch, keine aggressiven Loesungen.
• Filterwechsel gem. Empfehlung, LED-Leuchten staubfrei halten.
• Beschlaege gelegentlich kontrollieren.
Fazit
Ein Raum-im-Raum Kubus ordnet, beruhigt und steigert die Nutzbarkeit der Flaeche — ohne klassischen Umbau. Mit guter Planung sind Licht, Akustik und Belueftung perfekt auf Alltag und Abendruhe abgestimmt.


